Berlin war am 13. Oktober die Große Schwester – und es war ein gigantischer Erfolg. Doch überall im Land fanden zur selben Zeit Menschen zusammen, um sich und anderen zu zeigen, dass es abseits der heimischen Couch und des Lederhosen-Dirndl-Wahns wirklich schöne und interesssante Orte gibt. Orte der Gemeinschaft und des Gemeinsinns; des lauten, friedlichen, fröhlichen Demonstrierens.

Mindestens 2.000 neugierige Menschen trafen sich zum Beispiel in Karlsruhe. Für eine solidarische Gemeinschaft. Für das Reden miteinander. Für die Reanimierung linker Gehirnhälften in Zeiten überaktiver rechter. Für das Wissen, dass Dirndl unser Land nicht retten werden.

Mir macht es jedes Mal Mut und hinterlässt mich mit neuer Gewissheit, dass noch etwas geht. Schaut euch die Bilder an und seid beim nächsten Mal dabei.